Tokio “Asakusa” und Schlachtplatte

So langsam lebe ich mich hier in Japan ein…. Und da gehört natürlich auch dazu, dass man sich mal die Hauptstadt Tokio ansieht. Man kann sich natürlich nicht alles auf einmal ansehen, aber man muss ja irgendwo mal anfangen. Ich habe mich dann dazu entschlossen, als Startpunkt für die Erkundung Tokios den Stadtteil “Asakusa” zu nehmen.

Also los geht’s…. Um nach Asakusa zu kommen dauert es von meinem temporären Apartment aus ca. 1h und kostet ca. 8€. Aber Kollegen haben mir gesagt, dass das noch deutlich schneller und billiger geht. Aber gut, man kann am Anfang nicht alles wissen….

Es gibt in Asakusa viel zu sehen, aber es gibt 2 Dinge für die der Stadtteil sehr bekannt ist. Das ist zum einen der Sensoji-Tempel und zum anderen der Tokio SkyTree Tower. Und genau da bin ich natürlich hingegangen.

Der Sensoji ist ein buddhistischer Tempel aus dem Jahre 645, was man daran erkennen kann, dass die bekannten Tori (auf der Homepage im Hintergrundbild zu sehen) nirgends zu sehen sind. Die gibt es nämlich nur bei shintoistischen Schreinen.

Am beeindruckendsten an dem Tempel ist sicherlich die 5-stöckige Pagode.

Auch sehr schön ist das “Schatz-Tor” durch das man den Sensoji-Tempel von Westen aus betritt.

Schatz-Tor des Sensoji-Tempel

Rechts und links der großen Laterne sind 2 Wächter, die sich aber nur schlecht fotografieren lassen, das sie durch ein dünnes Gitter geschützt werden und die Bilder dadurch nichts werden.

Wenn man in den eigentlichen Tempel hinein will, muss man sich vorher erst reinigen. Das macht man ein einem kleinen Brunnen, der vor dem eigentlichen Tempel ist.

Hier dann noch einmal der ganze Tempel auf einen Blick….

Sensoji-Tempel

Da ich am Wochenende da war, hat man auch wieder sehr viele Leute (Frauen wie Männer) in traditionellen Gewändern gesehen…

Weiter geht es zum Tokio SkyTree Tower….

Ich musste dann natürlich noch auf den Tower gehen, da ich die Hoffnung hatte, den Mount Fuji von dort aus zu sehen, da das Wetter eigentlich super war. Kleiner Spoiler, ich hatte leider kein Glück…

Man kann zum einen auf ca. 350m Höhe auf das untere Aussichtsdeck gehen oder dann auf ca. 450m Höhe auf das obere Aussichtsdeck. Ich habe mich dann für das obere Aussichtsdeck entschieden. Lohnt sich aber eigentlich nicht wirklich, da man für das obere Deck noch einmal extra zahlen muss und man sieht auch nicht mehr als vom unteren Deck. Aber egal….

Auf jeden Fall ist der Blick von dort spektakulär. Soweit das Auge reicht sieht man nur Häuser…..

Auf dem letzten Bild wäre eigentlich der Mount Fuji im Hintergrund zu sehen. Er ist aber leider von den Wolken verdeckt, was sehr häufig vorkommt. Man muss da schon echt Glück haben, damit man ihn sieht….

Eigentlich wollte ich dann noch in den Stadtteil “Akihabara” gehen, der sog. Eletronic-City, aber mir taten die Füße schon weh vom vielen Laufen und dann bin ich wieder nach Hause gefahren. Es wird ja noch weitere Ausflüge nach Tokio geben…

Zum Abendessen hatte ich dieses mal keine Lust auf jap. Essen und deshalb bin ich in Yokohama in das Hard Rock Cafe gegangen, das nicht weit weg von meiner Wohnung ist (“Minatomirai Bay Area”).

Auf der Fahne im Bild steht übrigens “Hado rokko kafe”, wie es hier in Japan ausgesprochen wird.
Wenn man es ganz elitär haben möchte, dort gibt es auch einen Burger mit 24karat Gold belegt. Wer’s brauch…

Man sieht es schon an der Beleuchtung in den obigen Bildern. Es geht so langsam Richtung Weihnachten, was hier in Japan eigentlich nicht gefeiert wird, da nur ca. 1% der Japaner Christen sind und echte Weihnachtsbäume gibt es schon gar nicht. Aber zumindest bei Bosch gibt es einen künstlichen Weihnachtsbaum.

Diese Woche gab es dann auch eine kleine private Gaijin-Party, als Jahresabschluss quasi. Offizielle Abschluss- oder Weihnachtsparties finden bei Bosch wegen Corona keine statt.

Gaijin Jahresabschlussfeier

Ja, ihr seht richtig. Da gab es tatsächlich Paulaner Bier und Schlachtplatte ! Der Koch hat sein Handwerk im Elsass in Frankreich gelernt und das Essen war auch echt nicht schlecht. Wer ganz genau die Speisekarte ansieht wird feststellen, dass es darauf sogar Linsen mit Spätzle gibt. Wenn ich mal wieder Lust darauf habe, weiß ich ja jetzt, wo ich hin muss…

So, dass war es jetzt erst einmal für heute. Morgen werde ich mir mal einen Weihnachtsmarkt hier in Japan ansehen und dann steht auch noch das “China-Town” hier in Yokohama auf dem Plan, das übrigens das größte in ganz Japan ist. Werde dann mal meine GoPro mitnehmen und etwas filmen. Die Ergebnisse werden dann aber erst nächste Woche hier zu sehen sein.

4 Comments

  1. Holla, die Waldfee . Das sind ja stolze Preise ! Knapp 23 EUR für eine Schlachtplatte mit ” Beilagen ” und knapp 8 EUR für ein 0,33 l-Radler. Kocht hier ein 3-Sterne-Koch persönlich ? 🙂 🙂 🙂

    1. Hat keiner gesagt, dass es in Japan billig ist. Tatsächlich ist Essengehen in Japan ziemlich teuer. Selbst in kleinen Restaurants (sog. Isakayas) kostet ein Bier 600-700Yen (ohne Steuern) Und wenn man grossen Hunger hat, dann ist man schnell 25€ los….

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