Peanuts in Chiba

Vor kurzem ging es mit dem Motorrad und ein paar japanischen Kollegen in die Nachbarpräfektur Chiba. Diese liegt auf der Ostseite von der Bucht von Tokio. Treffpunkt war morgens um 7:00h auf der künstlichen Insel Umihotaru. Diese liegt mitten in der Bucht von Tokio. Das besondere daran ist, dass man von der Westseite her durch einen Tunnel auf die Insel fährt und es dann über eine Brücke zum Ostufer in die Präfektur Chiba geht. Hintergrund für diese etwas ungewöhnliche Konstellation ist, dass man damit die Zufahrt der großen Schiffe in den Hafen von Tokio ermöglicht, ohne eine besonders hohe Brücke oder einen Hebemechanismus für die Brücke bauen zu müssen.

Auf dem linken Bild kann man im Hintergrund ganz schwach noch den Mount Fuji erkennen. Besonders beeindruckend war das bei der Rückfahrt, als hinter dem Mount Fuji die Sonne unterging. Leider konnte ich da keine Bilder machen, aber das werde ich auf jeden Fall nachholen….

Der erste Stopp war dann am “Lantern Slope Daishi Kiridoshi Tunnel”. Die japanischen Kollegen meinten, das wäre hier ein sehr bekannter und beliebter Spot der heutigen Instagram-Generation, um Bilder zu machen. Ein kleiner Schrein darf dann hier natürlich auch nicht fehlen….

Die Präfektur Chiba ist anscheinend bekannt für seine Erdnüsse. Auch das musste ich natürlich gleich testen und obwohl es echt saukalt war, stand dann erst mal ein Erdnuss-Eis auf dem Programm.

Erdnuss-Eis in Chiba

Neben dem Eis habe ich mir dann auch noch ein paar normale Erdnüsse gekauft. Haben gut geschmeckt, aber eben wie normale Erdnüsse…

Dann ging es erst mal zum Mittagessen in ein super Fischrestaurant direkt am Meer. Frischer geht der Fisch nicht mehr. Man konnte sich in einem Becken sogar den Fisch und andere Meeresfrüchte selbst aussuchen, die man essen möchte. Habe ich dann doch nicht gemacht, da Fischessen mit Stäbchen nicht ganz so einfach ist. Habe mir stattdessen einen frittierten Fisch mit Reis gegönnt (kl. Bild rechts).

Danach sind mir ein bisschen am Meer entlang gefahren und haben ab und zu einen kleinen Stopp gemacht, z.B. an einem schönen Rapsfeld.

Am Cape Nojima haben wir dann noch einen Schrein besucht. Meine japanischen Kollegen haben mir erzählt, dass zu diesem Schrein meistens Paare kommen, um dafür zu beten, dass sie Kinder bekommen oder sich dafür bedanken, dass sie Kinder bekommen haben. Als ich mir den Schrein dann angesehen habe, war mir das dann auch klar…. 😉

Etwas weiter hinten ging dann noch ein kleiner Fußweg zum eigentlichen Cape Nojima, das mit seinem Leuchtturm sehr schön aussieht.

Wir haben uns dann langsam auf den Rückweg gemacht und dann kamen die etwas interessanteren Straßen zum Motorradfahren, so dass wir dann auch nicht mehr so viele Bilder gemacht haben. Zum Abschluss noch ein schönes Panorama….

War ein schöner Ausflug, um sich die Gegend anschauen zu können. Zum Motorradfahren ist Chiba aber nichts, dafür gibt es hier nicht genug kurvige Straßen.

Jetzt beginnt so langsam die Sakura auch bei mir in Yokohama. Werde am Sonntag mal ein paar Plätze erkunden, wo man sie schön sehen kann. Ist vielleicht noch etwas früh, aber dann weiß ich zumindest, am welche Plätze ich eine Woche später gehen muss…

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